Am 27.09.2026 startete ich beim „Bickendorfer Büdchenlauf“. Mein Spendenlauf durch das Kölner Veedel – mit Tradition! Traumhaftes Laufwetter, begeisternde Läufer*innen und Menschen an der Laufstrecke, die uns motivierten und unterstützten.

Wir sehen täglich, wie wichtig verlässliche Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien ist. Auch meine Arbeit lebt von engagierten Mitarbeitenden, starken Netzwerken und dem Anspruch, Kinder, Jugendlich und Familien individuell und nachhaltig zu unterstützen, zu begleiten.

Herausforderungen für soziale Träger wachsen mehr und mehr, staatliche Förderungen werden gekürzt. Umso wichtigen werden Spenden, um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen angehen zu können. Gerade deshalb braucht soziale Arbeit langfristige Perspektiven, Planungssicherheit und gesellschaftliche Unterstützung. Denn hinter jeder Förderung stehen konkrete Menschen und Lebensgeschichten.

Ich freue mich sehr, nachfolgende Projekte mit Fördersummen in Höhe von € 2.000,00 bis oder € 3.000,00 zu unterstützen. Wir haben hierfür ein Spendenvolumen von € 24.000,00 (!) generieren können:

Präventionstheaterstück „Ganz schön blöd“
Im nächsten Jahr wird Zartbitter 40 Jahre alt, das Theaterstück „Ganz schön blöd“ 20 Jahre. Das Theaterstück ist zurzeit stark nachgefragt, da es auch digitale sexuelle Gewalt zum Thema macht. Zu dem Schwerpunkt „Prävention digitaler sexueller Gewalt“ in Grundschulen finanzieren wir geplante Aufführungen an Schulen in strukturschwachen Wohngebieten.
https://zartbitter.de/ganz-schoen-bloed/

Projekt „Kinderrechte Superkräfte“
Präventionstheater und der Kinderrechtepass stärken die persönlichen Rechte von Kindern und grenzachtende Gruppennormen – auch im Sport!
Die Achtung der persönlichen Rechte von Mädchen und Jungen durch Erwachsene und gleichaltrige als auch ältere Kinder ist ein wichtiger Baustein der Prävention sexualisierter Gewalt. Das Wissen über das Recht am eigenen Bild, auf Schutz vor sexueller Belästigung, vor Ausgrenzung und Beleidigung, Recht auf respektvolle Behandlung und Achtung der Intimsphäre, auf Spaß und Freizeit , Recht auf teilhabe, auf Hilfe und auf Beschwerde… sind die Voraussetzung dafür, dass Kinder ihre Rechte einfordern, wenn ihre persönlichen Grenzen durch Worte, Bilder oder Handlungen verletzt werden.
https://zartbitter.de/kiwi/

Finanzierung „Theaterstück“ als mobiles Theaterangebot
Die Thematik: Prävention von sexualisierter Gewalt  mit der Zielgruppe von Schüler*nnen ab Klassenstufe 4 in Leipzig und Umgebung.
https://freiraus.webnode.page/

„Kinderschutzhaus“
Im Rahmen einer weiteren Bethe-Spendenverdoppelungsaktion fördern wir den Neubau eines Kinderschutzhauses (Der Kinderschutzbund – Ortsverband Essen). Hier finden Kinder, die von Gewalt und Missbrauch betroffen sind, zukünftig ein neues zu Hause, sie erhalten Schutz, Sicherheit und eine neue Zukunft!
Die Kindernotaufnahmen „Spatzennest“ und „Kleine Spatzen“ bieten 26 Schutzplätze, um Kinder in Obhut zu nehmen, die von (sexueller) Gewalt, Misshandlung, Missbrauch oder Vernachlässigung betroffen sind. Der Anstieg von Anfragen nach freien Schutzplätzen ist jedoch dramatisch. Im
Jahr 2025 zählten die Kindernotaufnahmen des Kinderschutzbund Essen 431 Anfragen.
Wegen Vollbelegung konnten nur 29 Kinder aufgenommen werden. Über die Hälfte der Kinder leben länger als ein halbes Jahr in unseren Notaufnahmen.
Deshalb baut der Kinderschutzbund Essen ein weiteres Kinderschutzhaus. Bis zu 16 meist traumatisierte Kinder mit einer prognostiziert längeren Unterbringung sollen hier nicht nur Schutz und Aufnahme finden, sondern eine langfristig positive Lebensperspektive erhalten. Das Kinderschutzhaus bietet eine umfassende 24-Stunden-Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte, darunter Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Pädagog*innen und Heilpädagog*innen.
Die Kinder werden einen Neubau mit zwei separat eingerichteten Gruppen bewohnen. Jede Gruppe wird maximal acht Kinder umfassen. Pro Kind ist ein Einzelzimmer vorgesehen.
https://www.dksb-essen.de

 

Im Rahmen der möglichen Förderung meines Stiftungsfonds beschäftigen mich weitere Themen und konkrete Projekte, die ich finanziell unterstütze:

House of One: Sicherung der interreligiösen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Vor fast 16 Jahren haben sich in Berlin-Mitte drei Gemeinden aus Judentum, Christentum und Islam auf den Weg gemacht, gemeinsam ein einzigartiges Sakralgebäude zu errichten und dann gemeinsam zu nutzen. Ziel ist es, „zum gegenseitigen Verständnis der Religionen“ beizutragen (Satzung der Stiftung House of One). Das gemeinsame Planen und Bauen des House of One ist ein Prozess des gegenseitigen Kennenlernens, ein tägliches Üben in Toleranz und ein Lob der Differenz. Neben Planungs- und Bauprozess werden gleichzeitig inhaltliche Arbeiten vorangetrieben. Hier ist vor allem die Bildungsarbeit zu nennen, die Workshops und Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umfasst. Konzeptionell wurden für die methodisch neuartige Ausrichtung einer multireligiösen Bildungsarbeit „Leitlinien der Bildungsarbeit des House of One“ erarbeitet. Personell verantwortet die Bildungsarbeit seit 6 Jahren ein kleines Team aus je einer jüdischen und christlichen Referentin sowie zwei muslimischen Referenten. In den vergangenen Jahren ist ein organisch wachsendes Netzwerk mit Schulen (von Grundschule bis Gymnasium), Bildungseinrichtungen (z. B.: Fortbildungseinrichtungen, Akademie des Auswärtigen Amtes, Universitäten), religiösen Gemeinden und gesellschaftlichen Institutionen entstanden. Die Nachfrage nach den interreligiösen Bildungsangeboten des House of One, vor allem von Schulen in Berlin, aber auch aus dem Bundesgebiet, ist anhaltend hoch – auch drei Jahre nach dem Überfall der Hamas auf Israel und dem folgenden Krieg. Die Zunahme von verhärteten Positionen, von Antisemitismus und von Islamfeindlichkeit bekommen wir direkt durch die Nachfragen an uns zu spüren. Mit großer Dringlichkeit werden wir gebeten, Schulen zu besuchen, um zuzuhören, Gespräch zu ermöglichen und erfahrbar zu machen, wie ein Miteinander in religiöser Verschiedenheit schon heute sehr selbstverständlich gelebt werden kann. In diesem Bereich wird das House of One gesellschaftlich nach wie vor intensiv gebraucht. Die personelle Struktur des ReferentInnenteams nachhaltig zu stärken ist unser Ziel, sodass wir der in dieser polarisierten Zeit so wichtigen Verständigungsarbeit gerecht werden können. Wir wollen die Arbeit unseres Bildungsbereichs mit der Position eines Bildungskoordinators für ein weiteres Jahr sichern.
https://house-of-one.org/  

„DemokratieWerkstatt“
Wir unterstützen finanziell die Initiative „DemokratieWerkstatt“ der Manuel Neuer Kids Foundation (MNKF). Die Mittel sollen in demokratiefördernde, außerschulische Bildungsangebote an den MNKF-Standorten in Gelsenkirchen und Bottrop investiert und darüber junge Menschen aus sozial benachteiligen Verhältnissen erreichen.

Dass die beiden Ruhrgebiets-Kommunen bei Kinderarmut und Armutsgefährdung im Landesvergleich ganz weit vorne liegen, ist bereits seit längerem traurige Realität. Der Strukturwandel, Arbeitsplatzverlust und geringe kommunale Handlungsspielräume verschärfen die Lage weiter. Viele junge Menschen mit Migrationsgeschichte fordern intensive Integrationsanstrengungen. Politisch kämpfen die Regionen mit Wandel, wachsender Distanz Jugendlicher zu Politik und einem Gefühl, nicht gehört zu werden. Viele junge Menschen fühlen sich von gesellschaftlichen Debatten abgehängt. Mit der „DemokratieWerkstatt“ möchte die Manuel Neuer Kids Foundation diesen multiplen Herausforderungen begegnen. Die 2010 von Fußball-Weltmeister Manuel Neuer gegründete Stiftung betreibt seit vielen Jahren die zwei offenen Kinder- und Jugendhäuser MANUS in Bottrop und Gelsenkirchen und ist als anerkannter außerschulischer Lernort auch ein Brückenbauer zwischen Schule und jungen Menschen, die von klassischen Bildungsangeboten kaum noch erreicht werden. Mit ihren partizipativen, erlebnisorientierten und niedrigschwelligen Angeboten gewinnen die MANUS-Pädagogen die Kids, bauen Vertrauen auf und wecken ihr Interesse an gesellschaftlicher Teilhabe. „Sport, Kunst oder Musik sind dabei wichtige Elemente, über die unsere Besucher Werte erfahren, Regeln verstehen und soziale Kompetenzen entwickeln“, beschreibt Kevin van Boxem, pädagogischer Leiter bei der MNKF. „Die Produktion eines eigenen Demokratiesongs motiviert unsere Besucher beispielsweise deutlich mehr als reine Wissensvermittlung und gibt ihnen die Möglichkeit, sich auszudrücken. An den Themen setzen wir dann an und gehen mit den jungen Menschen in den Dialog“, erklärt van Boxem.
(Bethe-Spendenverdoppelungsaktion) 
https://www.wir-lieben-bottrop.de/2026/05/05/demokratiewerkstatt-bethe-stiftung-verdoppelt-spenden-fuer-initiative-der-manuel-neuer-kids-foundation/
https://manuel-neuer-foundation.de/

„Haus des Erinnerns und Gedenkens“
Ein Zukunftsprojekt gegen jedwede Diskriminierung auf dem Synagogenplatz in Kleve.
Die treuhänderische Bürgerstiftung Haus des Erinnerns und Gedenkens im niederrheinischem Kleve soll Möglichkeiten bieten, Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionsgemeinschaften im freien Meinungsaustausch und ohne jede Art von Diskriminierung, gerne auch länderübergreifend, zu ermöglichen. Als historischer Ort und Ort des Gedenkens soll das Haus des Erinnerns und Gedenkens am zentralen Platz im Bereich der ehemaligen Standorte der Synagoge und der Jüdischen Schule in der Nähe der Schwanenburg entstehen. Auf diesem Wege können sowohl eine Gedenkfunktion als auch die Möglichkeit zur Wiederaufnahme der Nutzung dieses Ortes für den Jüdischen Gottesdienst wahrgenommen werden. Die Stiftung versteht sich als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements, das ein zentrales städtisches Grundstück, private Geldmittel sowie den Einfallsreichtum, die Einsatzbereitschaft und die Arbeitskraft der örtlichen Bevölkerung zusammenführt, was eine friedliche und respektvolle Gemeinschaft fördert. Ebenso trägt dies zur Weiterentwicklung der Stadt Kleve und ihrer Region bei. Bei ihren Aktivitäten wird sie geleitet von der Achtung der Anderen und Andersdenkenden, von den Gedanken der Toleranz und der Solidarität, von der Achtung der Grundrechte und der Rechte von Minderheiten. Besonderes Gewicht legt sie auf Bildung und Stärkung von Vertrauen in ihrem engeren Wirkungskreis als auch darüber hinaus. Sie versteht sich als ein verlässlicher Partner der Bürger, an deren Mitwirkung in den von der Stiftung getragenen Initiativen ihr gelegen ist. Sie versteht sich zugleich als Kooperationspartner der Stadt Kleve. Zugleich will sie mit von ihr initiierten Veranstaltungen ein Forum bilden zur Erörterung lokaler und regionaler Probleme und zur gemeinschaftlichen Suche nach Wegen zu ihrer Bewältigung.
(Bethe-Spendenverdoppelungsaktion)
https://hdeug.de/